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Wachgeküsst!

Mit einem Fest für geladene Gäste gibt Prof. Hans Georg Näder den Startschuss für das Projekt Bötzow Berlin

Unübersehbar: In der ehemaligen Bötzow Brauerei tut sich was

Rund 200 Gäste folgten am 12. Dezember 2011 der Einladung von Eigentümer Prof. Hans Georg Näder auf das Areal der ehemaligen, bunt erleuchteten Bötzow Brauerei am Fuße des Prenzlauer Bergs. Damen in Overalls und mit Bötzow-Berlin-Schutzhelm geleiteten die Besucher ins Atelierhaus. Von dort aus konnten sich die Gäste das Gelände erschließen: eine Führung durch die illuminierten Kelleranlagen mit Kerzen, Projektionen historischer Bilder und abstrakten Szenierien. Oder mit der Hebebühne hinauf in die Lounge, um sich das Geschehen von oben anzusehen.

Besuch im Untergrund: Lichtinszenierung der Kelleranlagen

Genius loci: von Alfred Gilka-Bötzow erhofft, von Prof. Näder erkannt

Das zurzeit spannendste Projekt in Berlin

Den ersten Redebeitrag leistete Alfred Gilka-Bötzow als Vertreter der traditionsreichen Familie. „Ich bin dankbar, dass die Bötzow-Brauerei mit Ihnen, sehr geehrter Herr Prof. Näder, einen Eigentümer bekommen hat, der Verständnis für den Genius loci hat ..., das Ensemble weitgehend bewahren und sicher mit Sensibilität weiterentwickeln wird“, sagte er zu Beginn seiner Ausführungen. Zudem erinnerte er an die Verdienste der Bötzows für das Gemeinwohl und gab einen kurzen Einblick in die Geschichte der Brauerei. „Es freut mich persönlich besonders, dass Sie sich, Herr Professor, vom Zauber dieses Ortes inspirieren lassen“, so Gilka-Bötzow.  Mit Unterstützung durch Prof. Näder konnte er anschließend seine gemeinsam mit dem Historiker und Archäologen Dr. Martin Albrecht erarbeitete Dokumentation „Die Bötzows“ präsentieren.
Gegen 19 Uhr trat der Gastgeber vor seine Gäste. „Es ist an der Zeit, die ehemalige Bötzow Brauerei aus ihrem Dornröschenschlaf zu wecken. Bötzow Berlin ist das spannendste Projekt, das in Berlin gerade angegangen wird. Man braucht nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, dass Neo Rauch hier malt“, so Hans Georg Näder. Der Prozess, der zu der endgültigen Nutzung führe, sei aber bis zur letzten Minute offen. „Wir haben hier einen Workshop aufgemacht und Sie sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen.“

Große Ehre für Prof. Näder: das Künstlerpaar Eva & Adele

Ein Vorgeschmack der Nutzungsvielfalt

Dann wurde gefeiert. Alle Anwesenden konnten sich einen Eindruck von dem verschaffen, worauf sich Berlin bis zur geplanten Fertigstellung im Jahr 2020 freuen kann: zum Beispiel köstliche Gastronomie, spannende Arbeitsplätze sowie breiten Raum für Kreativität. Der wurde schon an diesem Abend durch die Bandbreite der Gäste eindrucksvoll abgesteckt: Gekommen waren unter anderem die Künstler Eva & Adele, der Bildhauer Otto Bock, der Intendant der Berliner Philharmoniker Martin Hoffmann und seine Frau Lena Maculan, die Kunstsammler Paul Maenz und Ivo Wessel, die Galeristen Mehdi Chouakri sowie Rudolf und Anette Kicken, der Verleger und Autor Dr. Florian Langenscheidt mit seiner Partnerin Miriam Friedrich, der Medienmanager Dr. Peter Kofler, Peter Zühlsdorff, unter anderem Aufsichtsratsmitglied von Berlin Partner, einige Nachbarn wie Chris Glass, der Manager des Soho House und der Eigentümer der Backfabrik, Hargen M. Bartels. Außerdem gekommen waren auch der Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (SPD), Singapurs Botschafter Jacky Foo, Nachbar des Science Center Medizintechnik, und eine Vielzahl von Ottobock Managern aus der ganzen Welt.

Die Veranstaltung war als Werkstattfest gedacht. Doch schon so war sie voller Rhythmus, Genuss, Stil – und sie machte unverkennbar klar, dass Prof. Näder es ernst meint mit dem Slogan: Ausgeschlafen!

Besuch aus der Nachbarschaft des Science Centres: Singapurs Botschafter Jacky Foo und Prof. Näder

Dr. Florian Langenscheidt und Partnerin Miriam Friedrich mit Ottobock-Berater Sebastian Peichl

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Wir kommen, machen und bleiben!

Prof. Hans Georg Näder lud die Presse zum Ortstermin ein

Prof. Näder bei der Präsentation seines Konzepts im Atelierhaus

Am 12. Dezember 2011 hatte die Presse Gelegenheit, das Areal der ehemaligen Bötzow Brauerei zu besichtigen und das Konzept des Eigentümers und Ottobock-Chefs Prof. Hans Georg Näder kennenzulernen. Bei der Besichtigung der Gewölbekeller mit den Architekten Eric van Geisten und Georg Marfels vom Architekturbüro van geisten.marfels und der anschließenden Präsentation des Konzepts wurden die Dimensionen des Projekts deutlich. Andererseits ließ Prof. Näder vor den rund 15 Pressevertretern keinen Zweifel daran, dass und wie er dieses Projekt mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 100 Millionen Euro stemmen wird.

Ein neuer Hotspot für Prenzlauer Berg

„Natürlich ist Bötzow Berlin für uns auch ein Investment. Aber erst durch Empathie, Verrücktheit, Liebe und Zuneigung zu diesem fantastischen Grundstück mit seiner Scharnierfunktion zwischen Mitte und Prenzlauer Berg werden wir diesen Platz zu einem neuen Hotspot in Prenzlauer Berg machen“, sagte Prof. Näder. Dabei will er den „Vintage-Look“ des Areals erhalten und es nicht kaputt sanieren. Vielmehr habe er großen Respekt vor der Substanz und wolle die DNA der Gebäude erhalten. Dies betonten auch die Architekten in ihren Ausführungen zur Erschließung der Altbauten und der sowie den Entwürfen für die Neubauten. Laut Prof. Näder sollen sie wie Raumschiffe an die Altbauten andocken und dabei aber mit kleinen Füßen auf dem darunter geplanten Park nach dem Vorbild des New Yorker Highline Garden absetzen. Solche Pläne lassen auch die Nachbarn aufatmen. „Die sind natürlich froh, dass sie nicht irgendeinen Immobilienentwickler als Nachbarn bekommen, sondern jemanden, der dort selbst einziehen will. Auch die Jungs vom Soho House sind angetan davon, dass der Ort nun eingeschaltet wird“, so Prof. Näder gegenüber einem Pressevertreter.

Begeisterter Berlin-Fan

Bei dieser Gelegenheit zeigte sich der viel reisende Prof. Näder als begeisterter Fan der Hauptstadt: „Berlin ist die einzige Stadt, die noch nicht fertig ist. Es ist ein Baukasten für neues Denken und neue Architektur. Außerdem hat Berlin eine offene, horizontal angelegte Gesellschaft, wo die verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen in einem wunderbaren Durcheinander leben“, sagte Prof. Näder gegenüber der Welt. Während seines Vortrags sagte er darüber hinaus: „ Kreative in New York, Tokio und Peking sprechen nur über Berlin.“ Er selbst kündigte an, nicht nur seinen gesamten Marketing-Bereich sowie seine Bewegungswelten auf das Areal zu holen, sondern bald selbst vom Potsdamer Platz auf Bötzow Berlin zu ziehen.

Das Modell von Bötzow Berlin in den Händen von Prof. Näder und den Architekten Eric van Geisten und Georg Marfels

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Historische Verführungen.

Ab Januar 2012 werden fachkundige Führungen durch die Ober- und Unterwelt angeboten.

Das Areal der früheren Bötzow Brauerei ist über und unter der Erde ein spannendes Terrain – zumal es prägend für die stadtgeschichtliche Entwicklung des Prenzlauer Bergs und zum Teil darüber hinaus. Ab Januar 2012 können Sie regelmäßig im Rahmen der Führungen von Bötzow Berlin auf den Spuren dieser Geschichte wandeln. Spannende Ereignisse und Relikte aus vergangenen Zeiten werden dabei zum Leben erweckt.

Termine:
Erstmalig am 18. Dezember 2011 um 12 Uhr; danach
8. Januar, 22. Januar, 12. Februar, 26. Februar 2012

Teilnahme nur nach vorheriger schriftlicher Anmeldung an: fuehrungen....Dies ist ein Spamschutz....@....bitte entfernen sie alles zwischen den Punkten....boetzowberlin.de 

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Alte Gemäuer im Fokus.

Spurensuche auf Bötzow

Bötzow Berlin hat einen Fotowettbewerb mit einem Budget von insgesamt 10.000 Euro zum Thema Bötzow Brauerei Berlin ausgelobt. Als Kooperationspartner sind die Berliner Ostkreuzschule für Fotografie und die Galerie Kicken an Bord. Seit November 2011 fotografieren 21 Studenten der Ostkreuzschule die Innen- und Außenbereiche der früheren Bötzow Brauerei aus ihrer individuellen Perspektive und bei völliger künstlerischer Freiheit. Enden soll der Wettbewerb im März nächsten Jahres. Die Bewertung der Fotoarbeiten liegt in den Händen einer kompetenten Jury. Sie setzt sich zusammen aus Prof. Hans Georg Näder, Eigentümer des Bötzow Areals, Rudolf Kicken, Inhaber der Galerie Kicken, einer der führenden Institutionen für künstlerische Fotografie in Deutschland, Sebastian Peichl, Geschäftsführer der Kommunikationsagentur Wunderblock und dem renommierten Fotografen Götz Diergarten - dessen scheinbar banale Bilder von Strandkörben, Häusern, Türen etc. den Wunsch nach der Geschichte dahinter erregen. Der Sieger erhält ein Preisgeld von 1.500 Euro, den Zweit- und Drittplatzierten winken 1.000 bzw. 500 Euro. Das übrige Geld geht an die Ostkreuzschule und ihre Dozenten, wird zur Begleichung der Materialkosten der Studenten eingesetzt und fließt in die Herstellung des Katalogs. Damit steht die Unterstützung der Schule und ihrer Arbeit im Zentrum.

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Illustrierte Stadtgeschichte.

Olaf Hajeks Illustration spiegelt die Vielfalt der Ideen für das Bötzow Areal.

Das Leitmotiv für das Projekt

Der bekannteste deutsche Illustrator, Olaf Hajek, hat für Bötzow Berlin eine eigene Illustration geschaffen. Darin bildet der 1965 im norddeutschen Rendsburg geborene und vielfach ausgezeichnete Künstler das Projekt mit seiner detailreichen, farbenfrohen, bisweilen märchenhaften und weltbekannten Illustrationstechnik in all seinen Facetten ab. Ausgangspunkt der mit Acrylfarbe auf Graupappe gemalten Collage ist das erhaltene historische Gebäudeensemble mit seinem markanten Schlot. „Den Schlot betrachte ich als Symbol für die 'Ideenfabrik', aus dem die ganze Vielfalt der Ideen und Kreativität sprüht“, sagt Olaf Hajek. Und so lässt er auf spielerische Weise wie eine bunte Wolke teils reale, teils phantastische Verweise auf die Zukunft und Vergangenheit dieses prominenten Areals steigen: den Highline Garden, den Spa-Bereich, die Gastronomie, die geplanten Einzelhandelsangebote sowie das Bötzow Village als grünem Rückzugsbereich für die Anwohner – um nur einige Beispiele zu nennen. „Die Illustration von Olaf Hajek zeigt einerseits den Strauß an Ideen auf, der hinter dem Masterplan für das Bötzow Areal steckt. Andererseits ist seine Arbeit ein völlig eigenständiges Kunstwerk. Sie ist ohne Text angelegt und funktioniert auch ohne ihn“, sagt Sebastian Peichl, Geschäftsführer der Agentur Wunderblock, die mit der Kommunikation für das Projekt beauftragt ist.
 

Der Illustrator Olaf Hajek

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Die Sonntagsalternative

Führungen durch die ober- und unterirdischen Räume der ehemaligen Bötzow-Brauerei

Sonntag, 12 Uhr. Ein Zeitpunkt, wo man in Berlin im Café bruncht, in aller Ruhe die Zeitung liest oder einen Spaziergang durch einen der Parks macht. Anders die 28 Teilnehmer der Führung am 26. Februar 2012 über das Gelände der ehemaligen Bötzow Brauerei. Bei kühlem, aber sonnigem Wetter folgten sie mit Helm und Taschenlampe ausgestattet der Kunsthistorikerin Sandra Subasic.

Ingrid Würkert - eine von knapp 30 Teilnehmern der Berliner Unterwelt-Führung

Die Welt unter dem Gully

Nach einigen einleitenden historischen Informationen führt sie die Besucher zu einem unscheinbaren Gully. „Hier müssen wir rein?“, fragt Ingrid Würkert (69), die mit einer ganzen Gruppe aus Berlin-Rudow zur Führung gekommen ist. Natürlich nicht, aber der Gully ist ein guter Punkt, um die Struktur der unterirdischen Kellergewölbe nachvollziehen zu können. Und dann geht es wirklich in die Tiefe. Stockdunkel ist es nur an wenigen Stellen, denn die Gänge sind mit farbigem Licht dezent beleuchtet. „Ist das herrlich aufregend“, ist während des Abstiegs in die Dunkelheit zu hören. Tatsächlich tut sich unter der Erde eine spannende Welt auf: Da ist etwa ein unterirdischer Stall, in dem früher die Pferde standen, die die Bierwagen auf den Schrägen des Kellers ans Tageslicht brachten – wobei der Stall tatsächlich auf Höhe der Saarbrücker Straße liegt und nur in den ersten Anstieg des Prenzlauer Bergs gegraben wurde. Da sind außerdem ein prachtvoller Gewölbekeller mit Bar und einer Diskokugel, die aus dem Lichtstrahl kreisende, schwindelerregende Punkte macht, sowie Tafeln mit Schriftzügen aus DDR-Zeit. Ein paar Räume weiter steht ein weiß getünchter Baum – eine künstlerisch veredelte Reminiszenz an den zuletzt gefällten Baum vom Senefelder Platz. Wir befinden uns im Deep, einem Insider-Club, der bei Veranstaltungen wie der Fashion Week gerne genutzt wird. Überhaupt wird das Gelände häufig als Kulisse genutzt – unter anderem wurden hier Szenen von Keinohrhasen, Unknown Identity und Russendisko gedreht.

Zwischen gestern und morgen

Wir laufen, bis zu neun Meter unter der Erde, durch die zum Teil mit Bildern und Objekten inszenierten Lagerkeller, besichtigen einen Gärkeller – kaum vorstellbar, wie hier früher gearbeitet wurde. Sandra Subasic zeigt deshalb immer wieder historische Aufnahmen, um uns eine Vorstellung von der damaligen Realität zu geben. Die ab und zu vom Kopf der Besucher fallenden Helme sorgen in den leeren, bis zu acht Metern hohen Gewölben für lauten Widerhall. Kleine Rinnsale laufen an manchen Stellen über den Boden. Dass hier einmal Einkaufsmöglichkeiten entstehen sollen, ist in der Kälte der Gewölbe kaum vorstellbar. „Wird das denn später beheizt?“, fragt Nachbarin Anna Herrmann (53), die endlich einmal sehen wollte, was hier passiert. Wie ihre sind auch die übrigen Fragen der Besucher sehr pragmatisch: „Wie kam das Bier nach oben“, wollen sie wissen. Oder: „Wie viele Menschen haben hier gearbeitet?“

Im November geht es los

Zurück im Tageslicht zeigt sich, dass der Ausflug für einige Teilnehmer mit Anspannung verbunden war: „Oh, wie ist das schön“, sagt Gisela Schaube (68). Und ihr Mann, Wolfgang Schaube (79), ergänzt: „Das Leben hat uns wieder.“ Sandra Subasic kontrolliert, ob sie keinen Teilnehmer verloren hat. Dann folgt eine Besichtigung der oberirdischen Gebäude. Den Anfang macht das ehemalige Heizhaus, wo für uns kurz Fotoaufnahmen unterbrochen werden. Dann geht es die Treppen rauf bis unter das Dach, wo bald ein großzügiges Loft entstehen soll. „Sieht nach viel Arbeit aus, oder“, stellt Sandra Subasic beiläufig fest. Beipflichtendes Lachen. Doch Sandra Subasic versichert, dass es im November losgeht. Am Ende gibt es Applaus. Den hat sie sich nach knapp zwei Stunden Einsatz als Pfadfinderin und sprudelnde Informationsquelle auch verdient. Und Zeit für Zeitung und Kaffee bleibt jetzt immer noch.


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Ottobock Global Forum 2012

Mitarbeiter gestalten Zukunft auf Bötzow

Vom 18. bis 20. Mai fand auf Bötzow das Global Forum 2012 der Ottobock Firmengruppe, statt. 200 Führungskräfte aus 44 Nationen sowie führende Vertreter aus Kultur, Politik und Wirtschaft kamen zusammen, um mit renommierten Referenten über Fragen der Globalisierung, neuer Märkte und der digitalen Zukunft zu diskutieren. Ottobock hat ehrgeizige Ziele und plant ein Umsatzwachstum von rund 700 Mio. Euro auf 1,7 Mrd. in 2020. Weiterhin soll sich die Anzahl der Mitarbeiter weltweit auf rund 10.000 Beschäftigte verdoppeln.

Ottobock selbst wird auf dem Bötzow Areal eine Denkwerkstatt einrichten. In Zukunft sollen auf dem Gelände Kreative aus aller Welt zusammenkommen, um die Themen Internet, Produktdesign und Kommunikation zu bespielen.

Ansprache von Prof. Hans Georg Näder in den zukünftigen Lofts

200 stolze Manager vor Ihrem gemeinsamen Kunstwerk

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Kreative Power tagt auf Bötzow

Lead Awards Jury-Sitzungen im ehemaligen Supermarkt

Unter dem Vorsitz von Markus Peichl, wühlte sich das prominent besetzte Gremium durch tausende Exemplare aus Zeitschriften und Internet.Vom 21. Juni – 12. August werden die Visual Leader 2012 im Haus der Photographie der Deichtorhallen vorgestellt.

Der Lead Award gehört zu den bedeutendsten Print, -und Online Preis Deutschlands.

Schwere Entscheidungen zur Auswahl der Besten Kreativen zur diesjährigen Lead Awards Verleihung

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Der Regierende auf Bötzow

Präsentation des Projektes für Klaus Wowereit

Am 18. Juli 2012 besuchte der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit das Gelände der ehemaligen Bötzow Brauerei. In einer ausführlichen Präsentation stellte Prof. Hans Georg Näder dem Regierenden seine Ideen und Pläne für die Entwicklung des Areals vor.
In einem anschliessenden Rundgang über und unter dem Gelände erläuterten die Architekten vangeisten.marfels den Status zu den Planungen. Der Besuch endete mit einer Besichtigung der Fotoausstellung der Ostkreuzschule.

Der neue Eigentümer Prof. Hans Georg Näder erläutert seine Ideen am Modell

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Frühlingserwachen

Einladung auf Bötzow!

Vom 26.-28. April lädt Bötzow ein, das “Frühlingserwachen” mit einem bunten Programm zu feiern.

Besucher können in Führungen über das Gelände neben den oberirdischen Gebäuden der ehemaligen Brauerei auch die 5.000 qm „Kellerwelten“ erkunden, in denen einst Pferdestelle, Kühlhallen, und Lagerräume untergebracht waren.

Was die Zukunft bringen wird, zeigt eine Ausstellung der Umbaupläne.

Im Atelierhaus eröffnet die Ausstellung ‚FUTURING’ des Künstler-Duos Eva und Adele. Erstmalig wird dabei eine Arbeit zu sehen sein, die speziell für das Areal gestaltet wurde: in großen, pinken Lettern wird das Wort „Futuring“ auf dem 43 Meter hohen Schornstein der Brauerei zu sehen sein.

Für Kinder wird ein umfangreichen Programm angeboten: Theater, Konzert, Hörspiel, einem Mitmachzirkus, Schminken und einem Kunstworkshop.

Am 28. April 2013 wird ein besonderes Highlight angeboten: Zugunsten des Vereins Stützrad e.V. findet von 11-16 Uhr ein Frühschoppen statt. Stützrad e.V. kümmert sich um sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche. Der Erwerb von Speisen und Getränken unterstützt die vielseitigen Aktivitäten des Vereins.

Der Eintritt ist frei!

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Die Zukunft auf Bötzow

Auf einer Pressekonferenz hat Professor Näder in Anwesenheit des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit, am 25. April 2013 die Nutzungspläne für Bötzow enthüllt: ab 2015 wird das Ottobock Future Lab hier untergebracht sein. 200 Mitarbeiter werden künftig in diesem Think Tank, der Design Academy sowie in der weltweit modernsten orthopädischen Werkstatt tätig sein.

„Teile unseres Marketings ziehen auf Bötzow ein: die jungen Wilden – Designer, Gestalter wie auch das Core Team ‚Digitale Zukunft’.“ beschreibt Prof. Näder seine Pläne. High End Patient Care für den wachsenden Bedarf im Medizintourismus wird in Zusammenarbeit mit Berliner Partnern aus der Gesundheitswirtschaft ein Baustein auf Bötzow. Ebenso wie der Mobility Concept Store mit einer angeschlossenen gläsernen Rollstuhlmanufaktur, in dem individualisierte Mobilitätslösungen angeboten werden. Die Fertigstellung für das ca. 45 Millionen teure Projekt auf ca. 8.600 qm Fläche ist für Frühjahr 2015 geplant. Mit dieser Kreativplattform entsteht hier zugleich ein Inkubator, eine Brutstation, für zukunftsgerichtete Gedanken- und Entwurfskonzepte junger Unternehmen in Berlin.

Wowereit betonte in seiner Rede Ottobocks Vorreiterrolle auf dem Gebiet der Medizintechnik und die Bedeutung des Bötzow-Areals für die Stadtentwicklung. Bis der erste Bauabschnitt vollendet ist, wird das Areal zur temporären Nutzung freigegeben. So eröffnet parallel zum Gallery Weekend im Atelierhaus die Ausstellung FUTURING auf BÖTZOW des Berliner Künstler-Duos
EVA & ADELE.

Den Link zum Film finden Sie hier

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit spricht auf der Pressekonferenz

Prof. Hans Georg Näder mit dem Künstlerduo EVA & ADELE. Copyright: Bötzow Berlin/ Randt

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7.000 Besucher auf Bötzow

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Bötzow Areals haben drei Tage lang 7.000 Berliner auf die Beine gebracht. Ergänzt wurde die Volksfeststimmung bei prächtigem Frühlingswetter am Sonntag von einem Frühschoppen. Professor Hans Georg Näder will hier mit kreativen Kräften Berlins einen starken Impuls für das Innovationsmanagement von Ottobock setzen und baut dort das Future Lab auf. Diesem Zukunftsthema entsprechend, weckte im Atelierhaus die Ausstellung FUTURING des Künstlerduos Eva und Adele großes Interesse. Führungen durch die Katakomben des historischen Bauwerks und ein von Märchenland e.V. betreutes Kinderprogramm sorgten für Abwechslung für alle Altersgruppen. Der Erlös aus dem Verkauf von Speisen und Getränken geht an Stützrad e. V. zur Förderung benachteiligter Kinder und Jugendlicher im Raum Prenzlauer Berg.

Besucher informieren sich über die Geschichte des Areals und die Bauvorhaben

In der FUTURING Ausstellung von EVA & ADELE

Frühlingsstimmung auf Bötzow

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CHARITY

Rund 7000 Besucher haben zum Frühlingserwachen vom 26.-28. April 2013 das Bötzow-Areal besucht. Die Einnahmen kommen dem Verein Stützrad e.V. zugute, der sich um sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche in der Nachbarschaft kümmert. Prof. Hans Georg Näder überreichte am 16. Mai einen Scheck für Kinder im Kiez: über 7.000 Euro freute sich Peter Cersovsky, Geschäftsführer des Vereins, der wie Prof. Näder aus dem niedersächsischen Eichsfeld stammt.

Bei der Übergabe lud Prof. Näder 15 Kinder aus Pankow in das Tabalugahaus in Duderstadt ein. Das Kinderhaus wurde 2012 gemeinsam mit der Tabaluga Stiftung des deutschen Popsängers Peter Maffay eröffnet und bietet Kindern und Jugendlichen aus ganz Deutschland eine Unterkunft. Die Berliner Gruppe wird im Sommer 2013 das Fachwerkhaus in Duderstadt mit Leben erfüllen.

Prof. Hans Georg Näder und Peter Cersovsky bei der Übergabe.

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Independence Day auf Bötzow

Mit Kunst & Kulinarik wurde der 04. Juli gefeiert und die Photoausstellung der Künstlerinnen Eva Hassmann (Deutschland) und Flavia Da Rin (Argentinien) auf Bötzow eröffnet. Rund 250 geladene Gäste kamen zur Vernissage ins Atelierhaus – darunter David Chipperfiled, Mehdi Chouakri, Jörg Wortmann, Thomas Oppermann, Tom Tykwer, Friedhelm Julius Beucher, Niels Ruf, Sven Martinek u.v.m....

Nach einleitenden Worten von Dr. Lisa Zeitz, Chefredakteurin Weltkunst, und einer Begrüßung des Gastgebers Prof. Hans Georg Näder sprachen die beiden Künstlerinnen über Ihre ausgestellten Werke, um anschließend den Gästen viel Spaß für den ausgelassenen Abend zu wünschen. Wie immer sorgten Sternekoch Tim Raue sowie Barchef Gregor Scholl mit eigens für die Ausstellung kreierten Köstlichkeiten für das leibliche Wohl. „Evas Veggieburger“ und der Cocktail „Flavour of Freedom“ bereichern nun auch während der Ausstellungslaufzeit die Karten des Restaurants La Soupe Populaire und der Bar Le Croco Bleu.

Eröffnungsrede von Dr. Lisa Zeitz, Chefredakteurin Weltkunst

Prof. Hans Georg Näder mit den Künstlerinnen Eva Hassmann und Flavia Da Rin

In der Ausstellung „Independance Day“

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Bötzow Berlin als erste „Past Lives“-Story von NPR

Berlin Stories für NPR startet die neue Videoserie „Past Lives“ über die Geschichte von besonderen Berliner Orten. Den Auftakt bietet ein Beitrag über Bötzow Berlin.

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MASTERPLAN

David Chipperfield plant für Bötzow Berlin

Der britische Architekt David Chipperfield arbeitet am Masterplan für Bötzow Berlin. Dabei setzt er sich intensiv mit den Herausforderungen der Topographie auseinander. Seine Planungen betreffen die Bereiche entlang der Saarbrücker Straße und zur Prenzlauer Allee. Entwickelt werden Varianten zur Verortung eines Hotels, einer Kunsthalle, eines Biergartens mit Mikrobrauerei und eines Schwimmvereins. Im ersten Bauabschnitt jedoch entsteht eine Tiefgarage und werden die bestehenden Altbauten revitalisiert. In sie zieht das „Future Lab“ des Medizintechnikunternehmens Ottobock ein.

Chipperfield steht für eine auf das Wesentliche reduzierte zeitgenössische Architektur. Sein Stil orientiert sich an der klassischen Moderne. Er hat in Berlin unter anderem das Neue Museum wiederaufgebaut. Dabei gelang ihm eine hochgelobte Transformation eines Bauwerks aus dem 19. Jahrhundert in die heutige Zeit.

Zusammenspiel von Bestand und Neubau

Zusammenspiel von Bestand und Neubau

Blick vom Garten zum zentralen Platz

Blick vom Garten zum zentralen Platz

Städtebauliche Einfassung des zentralen Platzes

Städtebauliche Einfassung des zentralen Platzes

Rendering: © David Chipperfield Architects
Modellfotos: © Ute Zscharnt für David Chipperfield Architects

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Gursky auf Bötzow

Cocktails, Curry und Chao Phraya

Am 10. Oktober eröffnete mit „Gursky auf Bötzow“ die fünfte Ausstellung im Atelierhaus. Schon an der Eingangstür ließ sich durch den Cocktail „Chao Phraya“ das Motto des Abends erahnen: Kunst & Kulinarik diesmal auf thailändisch - passend zu den drei Werken aus der Sammlung HGN des Photographen Andreas Gursky. Die raumgreifenden Photographien aus seiner Serie „Bangkok“ (2011) zeigen die Oberfläche des durch die Stadt fließenden Chao-Phraya-Stroms. In unterschiedlichsten Farben schillert die tiefdunkle Flüssigkeit dort, wo sie das Licht reflektiert. Die raffinierten Aufnahmen, in Szene gesetzt in einer Ausstellungsarchitektur von David Chipperfield Architects, forderten die rund 250 geladenen Gäste zum genaueren Betrachten auf. Besonders die Gummiente sorgte für Gesprächsstoff.

Entdeckungsreise - Gummiente gefunden?

Entdeckungsreise - Gummiente gefunden?

Begrüßt wurden die Gäste mit einem warmen Servus von Sebastian Peichl und einleitenden Worten von Anne-Marie Beckmann, Kuratorin der Art Collection Deutsche Börse Frankfurt.

Kein Sangria auf dem Ballermann, sondern Mojito á la Gursky im Atelierhaus

Kein Sangria auf dem Ballermann, sondern Mojito á la Gursky im Atelierhaus

Gefolgt von gaumenfreudigen Worten des Sternekochs Tim Raue, gerade aus Bangkok zurückgekehrt, über die Aktionsspeisekarte zur Ausstellung. Die Gäste werden kulinarisch verwöhnt mit Massaman Curry mit Mandel und Gewürztofu, Schweinebauch mit Salat von grüner Papaya oder gebackenen Kabeljau mit Jadesauce. Auch Barchef Gregor Scholl nahm die Herausforderung an, sich von den Bildwelten Andreas Gurskys inspirieren zu lassen. Ein Plastikeimer diente ihm als Zitat aus den Fundstücken des Flusses.

Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, Senator a.D.

Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, Senator a.D.

Prof. Dr. Ulrich Seibert und Dr. Mazda Adli

Prof. Dr. Ulrich Seibert und Dr. Mazda Adli

André Rival und Ulrike Schamoni

André Rival und Ulrike Schamoni

Dr. Volker Hassemer und Jörg Woltmann

Dr. Volker Hassemer und Jörg Woltmann

Eva & Adele

Eva & Adele

Dr. Matthias Harder, Helmut Newton Stiftung Berlin

Dr. Matthias Harder, Helmut Newton Stiftung Berlin

Eine Geschmacksexplosion in dem Eimer überraschte die Gäste: gefüllt mit Eiswürfeln verbarg sich in einer Apothekerflasche ein Mojito mit Koriander. Die Explosion für die Augen verursachte der Cocktail „Burning Bötzow“. Die feurigen Erfahrungen können nun während der Ausstellungslaufzeit sowohl in der Bar Le Croco Bleu als auch im Restaurant La Soupe Populaire genossen werden.

Heiße Erwartungen von Barchef Michael Hanke: Burning Bötzow

Heiße Erwartungen von Barchef Michael Hanke: Burning Bötzow

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Vernissage

Kratzer und Kraftwerk

Mit der Vernissage am 21. März übernimmt die französische Künstlerin Dominique Auerbacher das Atelierhaus auf Bötzow – inklusive der Band Kraftwerk als Hintergrundmusik.

Dominique Auerbacher stellt zum ersten Mal in Berlin aus

Dominique Auerbacher stellt zum ersten Mal in Berlin aus

Im Vordergrund steht natürlich ihre Fotografie-Serie „Scratches“, die Ritz- und Kratzzeichnungen auf den Scheiben öffentlicher Verkehrsmittel in Berlin zeigt. Bereits der Name „Scratches“ erinnert lautmalerisch an das Kratzen, inspiriert ist die Wortneuschöpfung allerdings von der Graffitikultur und der DJ-Sprache des Hip Hop. Weg vom Alltag hin zum neuen Blick auf die Hauptstadt, dass ermöglicht die Ausstellung im Atelierhaus den Besuchern und alles bei freiem Eintritt. Auch farblich unternimmt man eine kleine Berliner Stadttour. So wird das BVG-Gelb, BSR-Orange oder auch das S-Bahn-Rot aus den Fotografien aufgegriffen und auf den Wänden wiedergefunden.

Das Atelierhaus auf Bötzow knallt in Berlin typischen Farben

Das Atelierhaus auf Bötzow knallt in Berlin typischen Farben

Gast vor dem Werk “Abstraction 2009/III (2009)”

Gast vor dem Werk “Abstraction 2009/III (2009)”

Eingeführt in die an Schrift-Bilder grenzenden Fotografien hat der Kunsthistoriker Herr Prof. Dr. Hubertus von Amelunxen, gefolgt von einer kleinen Rede des Kurators Holger Trülzsch und natürlich einer der Künstlerin selbst.

Susanne Grieshaber, Holger Trülzsch, Prof. Dr. Hubertus von Amelunxen und Dominique Auerbacher (v.l.)

Susanne Grieshaber, Holger Trülzsch, Prof. Dr. Hubertus von Amelunxen und Dominique Auerbacher (v.l.)

Nach der Rede ist vor dem Essen: das Team um Tim Raue mit Küchenchef Michael Jaeger tischte dieses Mal Französisches auf. Von Lachs über Entenpastete bis hin zur Ochsenbacke – auch zukünftige Besucher können die nach dem Konzept „Kunst & Kulinarik“ kreierten Speisen bis zum 25. Mai im La Soupe Populaire genießen.

Kunst & Kulinarik: Höhepunkt der fünf Gänge war eine knusprige Créme Brulée

Kunst & Kulinarik: Höhepunkt der fünf Gänge war eine knusprige Créme Brulée

Für die vollen Gläser oder besser gesagt die vollen Blechdosen sorgten Gregor Scholl und Barchef Michael Hanke. Das Team der Bar Le Croco Bleu begrüßte die Gäste mit einem „Berliner Pina Colada“.

Passend zur Kunst: Berliner Pina Colada in einer „gescratchten“ Blechdose

Passend zur Kunst: Berliner Pina Colada in einer „gescratchten“ Blechdose

Mit Dosen in der Hand und Lachs im Magen genossen die rund 130 Gäste den gelungenen Eröffnungsabend.

Thomas Benk (David Chipperfield Architects) und Begleitung

Thomas Benk (David Chipperfield Architects) und Begleitung

Galerist Gerd Harry Lybke

Galerist Gerd Harry Lybke

Interior-Designerin Nora Witzigmann und Fotograf André Rival

Interior-Designerin Nora Witzigmann und Fotograf André Rival

Petra Gute und Begleitung

Petra Gute und Begleitung

Head of  Global Sales Ottobock Gaurav Mishra

Head of Global Sales Ottobock Gaurav Mishra

Alfred Gilka-Bötzow und Begleitung

Alfred Gilka-Bötzow und Begleitung

Christin Gunkel, Peter Franzl und Ralf Halbhuber (v.l.)

Christin Gunkel, Peter Franzl und Ralf Halbhuber (v.l.)

Elisabeth Quack und Jörg Jäger

Elisabeth Quack und Jörg Jäger

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Happy Birthday!

Le Croco Bleu – die Bar auf Bötzow wird schon ein Jahr! Da sagen wir Prost! und herzlichen Glückwunsch. Das ganze wird natürlich gebührend begossen und gefeiert. Denn am 17. Mai werden die Drinks der besten Bar Berlins mit kubanischem Jazz begleitet. Die Band La Doble Sabor feiert mit und bringt mit ihrer Record Release Party ein Stück Havanna nach Berlin. Jede Menge zu feiern also. Packt die Tanzschuhe ein und kommt vorbei – natürlich bei freiem Eintritt!

Le Croco Bleu
Prenzlauer Allee 242
10405 Berlin

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Revitalisierung auf Bötzow: der Masterplan 2019

Die Pressekonferenz

Am Mittwoch, dem 21. Mai, ist er vorgestellt worden: auf der Pressekonferenz präsentierte David Chipperfield den rund 200 geladenen Gästen aus Presse und Wirtschaft, Kunst, Kultur und den Nachbarn persönlich den Masterplan 2019 für Bötzow Berlin. Auch der Bauherr Prof. Hans Georg Näder gab einen Ausblick zur visionären Umsetzung des Geländes. Gefolgt von der positiven Zustimmung des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit, der so ein Projekt in Berlin sehr willkommen heiße.

Begeisterung bei allen Beteiligten: Hans Georg Näder, Klaus Wowereit, David Chipperfield und Matthias Köhne (v.l.)

Begeisterung bei allen Beteiligten: Hans Georg Näder, Klaus Wowereit, David Chipperfield und Matthias Köhne (v.l.)

Das über 24.000 Quadratmeter große Areal der Brauerei ist seit vier Jahren in Besitz von Näder, dem Inhaber und Geschäftsführer des Medizintechnikunternehmens Otto Bock HealthCare. In dieser Zeit gab es schon einige Ideenvorschläge, erstmals wird allerdings der Masterplan 2019 der Öffentlichkeit vorgestellt. Entwickelt von dem Büro des britischen Architekten David Chipperfield stellt er vor allem eins ins Zentrum: die ehemalige Bötzow Brauerei wird sich in einen starken öffentlichen Ort entwickeln. Deswegen sieht der engagierte Bauherr hier nicht nur einen neuen Innovationsstandort für sein Unternehmen, sondern will darüber hinaus auch Attraktionen für die Kiezbewohner, Berliner und Gäste aus aller Welt schaffen.

Auch der Bezirksbürgermeister von Pankow Matthias Köhne (SPD) ist überzeugt vom Projekt (l.)

Auch der Bezirksbürgermeister von Pankow Matthias Köhne (SPD) ist überzeugt vom Projekt (l.)

Start-Ups aus der Branche werden neben dem „Future Lab“ von Ottobock – der Think Tank des im niedersächsischen Duderstadt beheimateten Unternehmens – Platz finden. Den Anfang wird das Team von Fab Lab machen: bereits Ende 2014 zieht die offene Hightechwerkstatt für Rapid Prototyping, also 3-D-Drucken, auf das Gelände.

Das Modell zum Masterplan des 24.000 qm Geländes von David Chipperfield Architects

Das Modell zum Masterplan des 24.000 qm Geländes von David Chipperfield Architects

Schließlich sollen in den Alt- und Neubauten fast 60.000 Quadratmeter Fläche bespielt werden. Auf der Pressekonferenz erklärt der Bauherr, dass die Fertigstellung 2019 angestrebt sei, alles zum 100. Firmenjubiläum von Ottobock.

Bötzow wird neben dem Science Center am Potsdamer Platz der zweite Standort Ottobocks in Berlin

Bötzow wird neben dem Science Center am Potsdamer Platz der zweite Standort Ottobocks in Berlin

Positive Gesichter und Applaus bei der Pressekonferenz im Pferdestall an der Saarbrücker Straße

Positive Gesichter und Applaus bei der Pressekonferenz im Pferdestall an der Saarbrücker Straße

KPM Chef Jörg Woltmann

KPM Chef Jörg Woltmann

Das Bötzow Berlin Kulinarik Dream Team: Sternekoch Tim Raue und Bardirektor Gregor Scholl (v.l.)

Das Bötzow Berlin Kulinarik Dream Team: Sternekoch Tim Raue und Bardirektor Gregor Scholl (v.l.)

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Tabalugahaus goes Rio

Ein Charity Projekt

Tabalugahaus

Anpfiff! Nach Duderstadt soll nun mit Ihrer Hilfe das zweite Tabalugahaus in Rio de Janeiro – ein Schutzraum für Kinder und Jugendliche – entstehen. Unterstützen Sie Musiker Peter Maffay, Künstlerin Eva Hassmann und Initiator und Ottobock-Chef Hans Georg Näder während der Fußball-WM bei dieser Charity Aktion – Bötzow Berlin tut es auch!

Die Künstlerin Eva Hassmann und Rockmusiker Peter Maffay mit einer ihrer zu versteigernden Fotografie-Unikate

Die Künstlerin Eva Hassmann und Rockmusiker Peter Maffay mit einer ihrer zu versteigernden Fotografie-Unikate

Der Erlös aus den drei Fotografie-Unikaten Hassmanns mit persönlicher Botschaft und Signatur des Bundestrainers Jogi Löw sowie Peter Maffays kommt zu 100 Prozent dem Tabalugahaus Rio zugute. Vom 16. Juni bis 04. Juli 2014 ist sozusagen Spielzeit – nach und nach werden die Bilder über eBay versteigert.

Anstoß: 12.03 PM – Dies wird das erste der drei Unikate sein, dass Sie auf eBay ergattern können

Viele Kinder wachsen unter schwierigen Umständen auf – Geborgenheit und ein harmonisches Zuhause lernen sie nie kennen. Statt unbeschwert die Welt zu entdecken und einfach Kind zu sein, erleben sie täglich Benachteiligung und Not. Es ist Prof. Hans Georg Näder (Chef des Medizintechnikunternehmens Ottobock und Gründer des Tabalugahauses im niedersächsischen Duderstadt) eine Herzensangelegenheit, benachteiligten Kindern aus einem nicht funktionierenden Umfeld, Kindern, die es schwer haben und in der Entwicklung ihrer Fähigkeiten eingeschränkt werden, ein Gefühl der Zuversicht zu geben.

Genau dieses haben sich die Tabalugahäuser als Prämisse gesetzt: Kinder und Jugendliche dabei unterstützen, ihre Talente und Fähigkeiten zu entdecken. Der Umgang mit Tieren, bunte Freizeitangebote und gemeinsame Erlebnisse in der Natur stärken ihr Selbstbewusstsein und vermitteln eine nachhaltig positive Lebenseinstellung. Sie schöpfen Kraft und bauen in harmonischer Umgebung Vertrauen in sich selbst und andere auf. Mit diesem Charity Projekt vertrauen wir auf Sie!

 

Mitsteigern können Sie hier: http://www.ebay.de/usr/tabalugahaus2014

 

Für mehr Infos klicken Sie hier: www.facebook.com/tabalugagoesrio

 

NICHT VERGESSEN: Die drei Arbeiten werden vom 16. Juni bis zum 4. Juli im Atelierhaus präsentiert:

Atelierhaus auf Bötzow / Prenzlauer Allee 242 / D-10405 Berlin

Öffnungszeiten: Do bis Sa 15—20 Uhr und So 14—18 Uhr

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Tabalugahaus in Rio

Initiatoren stellen konkrete Pläne vor

Mit viel Freude haben Peter Maffay und Hans Georg Näder am 10. Oktober ihre Pläne für ein weiteres Tabalugahaus in Rio de Janeiro präsentiert. Um insbesondere Straßenkindern in der brasilianischen Metropole eine bessere Perspektive bieten zu können, wollen die beiden Initiatoren mit Unterstützung der Künstlerin Eva Hassmann die im Zuge der Fußball-WM entstandene Idee nun tatkräftig umsetzen. Der Startschuss für das Projekt erfolgte im Juli 2014 mit einer Online-Charity-Auktion. Drei Unikate aus Hassmanns Fotoserie „24 Hours. Santa Teresa Project“, rückseitig von Fußballbundestrainer Jogi Löw und Rockmusiker Maffay signiert, wurden versteigert.

Der Medizintechnik-Unternehmer Prof. Hans Georg Näder, Künstlerin Eva Hassmann und Rockmusiker Peter Maffay vor einem der versteigerten Unikate (v.l.)

Der Medizintechnik-Unternehmer Prof. Hans Georg Näder, Künstlerin Eva Hassmann und Rockmusiker Peter Maffay vor einem der versteigerten Unikate (v.l.)

Zunächst sollen neu erschlossene Räumlichkeiten als Bildungsstätte für Sprach- und Computerkurse dienen, um Kindern aus ärmeren Verhältnissen diese essentiellen Kenntnisse vermitteln zu können. Gemeinsam mit regionalen Partnern, wie beispielsweise der Ayrton Senna Foundation, soll in der zweiten Projektphase ein Arbeitsnetzwerk entstehen, welches die Erfahrungen, Möglichkeiten und Ideen aller Helfenden bündelt. Die Einweihung des Tabalugahauses im August 2016 markiert dann gemeinsam mit der Eröffnung der Paralympischen Spiele in Brasilien die konsequente Zusammenarbeit zwischen Näders Medizintechnik-Unternehmen „Ottobock“ und dem partnerschaftlichen Engagement im sozialen Bereich.

Für Kunstinteressierte wird Eva Hassmanns Fotoserie „24 Hours. Santa Teresa Project“ noch bis zum 28. Dezember 2014 im Atelierhaus auf Bötzow zu sehen sein. Wer sich konkret engagieren möchte, kann unter folgendem Konto spenden:

Kontoinhaber: Schutzräume für Kinder Duderstadt gGmbH
IBAN: DE07 2605 126 0000 51555 10
BIC: NOLADE21DUD (Sparkasse Duderstadt)
Verwendungszweck: Rio de Janeiro

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Bisky auf Bözow

"Balagan" - unter diesem Titel zeigt Norbert Bisky vom 27. März bis 30. August neue Arbeiten im Atelierhaus. Im Winter 2014/2015 hat Bisky sein Berliner Atelier mit dem israelischen Maler Erez Israeli in Tel Aviv getauscht. Entstanden sind in dieser Zeit Arbeiten, die sich mit dem Urbanen, dem Gefühl der Undurchdringlichkeit unserer realen und virtuellen Lebensräume beschäftigen. Die Arbeiten sind eigens für das Atelierhaus auf Bötzow geschaffen.

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Bisky-Vernissage lockt Vertreter aus Politik und Kunst

"Norbert Biskys Werke sind hier quasi noch feucht angekommen. Ich bin happy, sie nun in die Sammlung HGN zu überführen“, sagte Prof. Hans Georg Näder anlässlich der Vernissage der Ausstellung "Balagan auf Bötzow" am 26.3.2015. Unter den rund 200 geladenen Gästen waren neben Künstlern wie Eva & Adele, Eva Hassmann und dem israelischen Shootingstar und Atelier-Tauschpartner von Nobert Bisky, Erez Israeli, auch prominente Gäste aus Politik wie die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles, Klaus Wowereit und Jörn Kubicki, der SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Oppermann und der Botschafter Österreichs, Dr. Nikolaus Marschik. Dass die Politik vor allem von Vertretern der SPD repräsentiert wurde, wollte Prof. Hans Georg Näder nicht missverstanden wissen: "Ich komme ja eher aus der konservativen Ecke“, stellte er schmunzelnd klar.

Norbert Bisky mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Thomas Oppermann, Foto: Ulf Büschleb

Norbert Bisky mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Thomas Oppermann

Bundesministerin für Arbeit und Soziales Andrea Nahles, Klaus Wowereit und Jörn Kubicki, Foto: Ulf Büschleb

Bundesministerin für Arbeit und Soziales Andrea Nahles, Klaus Wowereit und Jörn Kubicki

Österreichische Botschafter Dr. Nikolaus Marschik im Gespräch mit Herrn Sebastian Peichl, Geschäftsführer der Kreativagentur FTWild, Foto: Ulf Büschleb

Österreichische Botschafter Dr. Nikolaus Marschik im Gespräch mit Herrn Sebastian Peichl, Geschäftsführer der Kreativagentur FTWild

Norbert Bisky und Prof. Hans Georg Näder, Foto: Ulf Büschleb

Norbert Bisky und Prof. Hans Georg Näder

Zu sehen war neben großformatigen Bildern erstmals eine Serie kleinformatiger Bilder, bei denen Norbert Bisky mit Öl auf Papier experimentiert hat. Entstanden sind sie während seines rund dreimonatigen Aufenthalts in Tel Aviv Anfang 2015. Für die nötige Inspiration sorgte sein Alltag: "Alles, was mich umgeben hat, ist in die Bilder reingekommen. Der wichtigste Einfluss waren die täglichen drei Kilometer hin zum Atelier und zurück.“ Und so erkennt wohl jeder, der schon einmal in Tel Aviv war, Details auf den raumfüllenden Arbeiten wieder – etwa das typische Fliesenmuster.

Inspiration aus dem Alltag, Foto: Ulf Büschleb

Inspiration aus dem Alltag

Die Kraft und Emotionalität der Bilder übersetzten Sternekoch Tim Raue vom La Soupe Populaire und Gregor Scholl von der Bar Le Croco Bleu in kulinarische Genüsse.„Nobert Biskys Kunst ist pulsierend und voller Spaß“, sagte Tim Raue.„"Unser Menü ist eine Huldigung an den Künstler.“ Gereicht wurden vier köstliche koschere Gänge: Trevisanosalat mit Mandarine, Couscous, Paprika, Limettendressing und Garnele, dann in Pergament gebackener Topinambur mit Datteljus und Rosinen sowie einer Creme von Topinambur, Kapern und Muskatblüte. Als dritten Gang wurde gegrillte Dorade mit Salat von Wassermelone, Kokosnuss und Koriander gereicht. Sesameis und Sharon mit Vanillesirup und Passionsfruchtsud bildeten den Abschluss.

Auch Gregor Scholl und sein Barchef Michael Hanke schlugen mit ihrem Longdrink "Balagan“ die Brücke nach Israel, indem sie für ihre erfrischend-prickelnde Kreation unter anderem den berühmten israelischen Sabra-Likör verwendeten. "Die Kombination der milden Süße des Likörs mit dem quirligen und prickelnden Sake greift dabei die Doppeldeutigkeit des Ausstellungstitels Balagan auf“, so Gregor Scholl. Die Abfüllung des Longdrinks in blaue Flaschen greift nicht nur die Farbe des Wassers auf, sondern macht den Drink portabel.

Gregor Scholl und Tim Raue, Foto: Ulf Büschleb

Gregor Scholl und Tim Raue

Kulinarischer Brückenschlag nach Israel, Foto: Ulf Büschleb

Kulinarischer Brückenschlag nach Israel

Balagan Cocktail, Foto: Ulf Büschleb

Balagan Cocktail

Mit Eva & Adele waren die Künstler anwesend, mit deren Werken das heutige Atelierhaus erstmals Ausstellungsraum wurde. Zu dem Schaffen ihres Nachfolgers wollten sie sich allerdings nicht äußern:„"Wir geben keine Statements zu anderen Künstlern ab". Nur so viel:„"Wherever we are is museum.“ Und das trifft hier zweifellos zu. Das Atelierhaus auf Bötzow zeigt einmal mehr große Kunst.

Norbert Bisky und Erez Israeli, Foto: Ulf Büschleb

Norbert Bisky und Erez Israeli

Eva und Adele, Foto: Ulf Büschleb

Eva und Adele, Fotos: Ulf Büschleb

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ERFOLGREICHER START

Open Innovation Space auf Bötzow eröffnet

Open Innovation Space

Am 27. Mai hat Bötzow-Eigentümer Prof. Näder zusammen mit Wolf Jeschonnek vom Fab Lab Berlin in Anwesenheit des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Michael Müller, der Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer und Senator für Justiz und Verbraucherschutz Thomas Heilmann den Open Innovation Space eröffnet. Darauf wurde in einem 3D-gedruckten Becher und einem von Gregor Scholl komponierten „Michael-Müller-Zaubertrank“ mit Vertretern der Maker-Szene, Multiplikatoren und anderen neugierigen Gästen angestoßen.

Wolf Jeschonnek vom Fab Lab Berlin, der Regierende Bürgermeister Michael Müller und Bötzow-Inhaber Prof. Hans Georg Näder stoßen mit dem „Michael-Müller- Zaubertrank“ an

Wolf Jeschonnek vom Fab Lab Berlin, der Regierende Bürgermeister Michael Müller und Bötzow-Inhaber Prof. Hans Georg Näder stoßen mit dem „Michael-Müller- Zaubertrank“ an

Was in den letzten Monaten am Fuße des Prenzlauer Bergs entstanden ist, hat seit dem 27. Mai einen Namen: Ottobock Open Innovation Space, initiiert vom Medizintechnikunternehmen Ottobock. Erster Kooperationspartner ist das auf Rapid Prototyping spezialisierte Fab Lab Berlin. „Mit dieser einzigartigen Verknüpfung von Coworking Spaces, Hochtechnologie und Kreativität zünden wir unsere Innovationsrakete am Standort Berlin“, sagte Prof. Hans Georg Näder, President & CEO von Ottobock, anlässlich der Eröffnung.

Gemeinsamer Rundgang durch die Werkstatträume

Gemeinsamer Rundgang durch die Werkstatträume

Unter dem Dach des Open Innovation Space sollen künftig Kreativprojekte unterschiedlicher Brennstufe ihr Zuhause finden. Im Fokus wird die schnelle und kostengünstige Fertigung von Prototypen stehen – mit der Maßgabe, die digitale Zukunft zu erschließen und die Vernetzung mit akademischen Einrichtungen auszubauen. Mit an Bord sind schon jetzt die TU Berlin als langjähriger Partner von Ottobock, und das Design Research Lab, eine Forschungseinrichtung der Universität der Künste Berlin. Unternehmen und Privatpersonen steht nun eine voll ausgestattete Werkstatt zur Verfügung, um ihre Ideen umsetzen: von 3D-Laserdruckern und Lasercuttern über Platinen- und CNC-Fräsen sowie CAD-Software bis hin zu Holzbearbeitungsmaschinen und Werkzeugen.

Innovationskraft kennt keine Altersbeschränkung

Innovationskraft kennt keine Altersbeschränkung

Open Innovation Space

openinnovationspace.de

Öffnungszeiten: Mo–Fr 9–19 Uhr, Sa 12–18 Uhr

Kontakt: contact@openinnovationspace.de

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NEUE DAUERAUSSTELLUNG AUF BÖTZOW

Ab sofort präsentiert die neue Dauerausstellung auf Bötzow nicht nur architektonische Entwicklungen des Areals am Prenzlauer Berg. Vorgestellt werden auch das Unternehmen Ottobock ebenso wie das neu eröffnete Open Innovation Space. Der Eintritt in die Ausstellung ist frei.

Das Modell zum Masterplan Bötzow Berlin von David Chipperfield Architects

Das Modell zum Masterplan Bötzow Berlin von David Chipperfield Architects

Als roter Faden ziehen sich Menschen durch die Ausstellung, die mit Weitsicht und Mut innovative Ideen umgesetzt haben. Julius Bötzow war so einer. Otto Bock als Gründer des gleichnamigen Medizintechnikunternehmens auch. Sein Enkel, Prof. Hans Georg Näder, gehört zu ihnen. Und nicht zuletzt auch David Chipperfield. Sie alle kommen zu Wort.

Der Eingang zum Open Innovation Space führt durch die neue Ausstellung

Der Eingang zum Open Innovation Space führt durch die neue Ausstellung

Den Anfang macht die Geschichte der altehrwürdigen Bötzow-Brauerei. Ein Blick auf das raumgreifende Architekturmodell erzählt von der Zukunft und stellt den Masterplan Bötzow Berlin von David Chipperfield Architects sowie die Nutzungspläne vor. Besonders zwei Exponate der Ausstellung deuten an, welche Möglichkeiten Querdenker, Tüftler und Erfinder auf Bötzow haben werden: eine Ottobock Hightech-Handprothese, die ihren Anwendern ganz neue Griffe erlaubt, und ein kunstvoll blinkendes Bikerjacket aus dem Laserdrucker des Fab Lab Berlin nach dem Motto„"Make it, wear it, ride it!".

Jahre ist es her, seit der Club Mädcheninternat auf Bötzow seine Pforten geschlossen hat. Außen mit Graffiti besprüht, strahlt das Haus heute nur noch morbiden Charme aus. Dennoch: Dieses Gebäude als Ausstellungsfläche für eine Reise von der Vergangenheit in die Zukunft von Bötzow Berlin zu machen, ist Teil des Konzepts, die sogenannte„"DNA" des Areals zu erhalten und gleichzeitig seine Zukunftsfähigkeit zu demonstrieren. Insofern passt es, dass die Wände mit nacktem Backstein oder Tapeten aus der ehemaligen Nutzung als Kindergarten noch die Sprache der Vergangenheit sprechen und die Ausstellung mit multimedialen Elementen den Bogen in die Zukunft spannt.

Brückenschlag vom Brauereigründer Julius Bötzow bis zum heutigen Eigentümer Prof. Hans Georg Näder

Brückenschlag vom Brauereigründer Julius Bötzow bis zum heutigen Eigentümer Prof. Hans Georg Näder

Öffnungszeiten: Mo–Fr 9–19 Uhr, Sa 12–18 Uhr

Eintritt frei.

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Natur entdecken

Bötzow Berlin in einer aktuellen Ausstellung im Museum Pankow

„Grüne Schätze für alle!“ lautet der Untertitel der am 10. Juli im Museum Pankow an der Prenzlauer Allee eröffneten Ausstellung „Natur entdecken in Berlin-Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee“. Tatsächlich werden im Bezirk immer mehr Grünflächen für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht: „Es gibt eine früher undenkbare urbane Nutzung der öffentlichen Grünanlagen“, so Ausstellungskurator Wolfgang Krause anlässlich der Eröffnung. Einige Gründe dafür zählte Karen Thormeyer vom Grüne Liga e. V. in ihrem Grußwort auf: „Grün ist gut für das Klima, aber es entstaubt auch die Luft und sorgt für Freude.“

In zehn Ausstellungsbereichen werden Entstehungsgeschichte und gegenwärtige Nutzung von Schlossgärten, Volksparks und Krankenhausgärten, aber auch die der Höfe, Kleingärten und Naturschutzgebiete dokumentiert. Im Bereich „Gärten zum Ernten, Trinken und Vergnügen“ stellt die Ausstellung auch das nur fünf Minuten zu Fuß entfernte Bötzow Berlin vor: Eine historische Aufnahme zeigt den früheren Biergarten, ein Luftbild den aktuellen Zustand ohne Biergarten und ein weiteres Bild das Modell von David Chipperfield Architects – das wieder einen Biergarten vorsieht. Bötzow Berlin leistet damit einen Beitrag, um dem Bezirk zu helfen, „aus dem Pflegenotstand herauszukommen“, wie es Wolfgang Krause formulierte.

Die Ausstellung im Museum Pankow ist übrigens Teil einer größeren Initiative, in deren Rahmen auch ein GPS-gestützter Grünführer mit 88 ausgewählten Grünanlagen entstehen wird.

Museum Pankow, Prenzlauer Allee 227/228

Öffnungszeiten: Di–So 10–18 Uhr

Laufzeit: 11.7.2015–7.2.2016

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Neo Rauch auf Bötzow Berlin

Vom 11. September 2015 bis zum 15. März 2016 sind im Atelierhaus Werke von Neo Rauch aus der Sammlung HGN zu sehen.

Die erste Einzelausstellung Rauchs in Berlin seit 2009 zeigt Schlüsselwerke aus dem malerischen, bildhauerischen und grafischen Œuvre des 55-Jährigen von 2004 bis 2015. In seinen Gemälden setzt der Wegbereiter der Neuen Leipziger Schule auf kontrastierende, einander mitunter konterkarierende Sinn- und Bildelemente sowie kräftige Farben. Neben den eigenständigen grafischen Arbeiten haben auch die zwei präsentierten Bronzeplastiken einen besonderen Stellenwert: Bislang hat Neo Rauch erst drei Skulpturen geschaffen.

Öffnungszeiten: Do–Sa 15–17:30 Uhr, So 11–18 Uhr

Der Eintritt ist frei.

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Überwindung des Unmöglichen

Konzeptkunst auf Bötzow: Entlang der Prenzlauer Alle schmückt die Installation „Penrose Garden“ den Vorgarten des Open Innovation Space.

„Innovation stellt schon die Vorstellung der Unmöglichkeit in Frage“, heißt es auf der Website von SEREIN Konzeptkunst & Mikroarchitektur. Mit der eigens für diesen Ort entstandenen Arbeit haben die Designer sich an ein unmögliches Objekt gemacht: das sogenannte Penrose Dreieck, das seit fast 100 Jahren als unmögliches Objekt galt. Mittlerweile kann es nicht nur wie in diesem Fall im 3D-Druck-Verfahren gedruckt, sondern auch nahezu beliebig variiert werden.

Für Penrose Garden hat SEREIN Vierkanthölzer zu einer komplexen Landschaft angeordnet und diese mit filigranen, farbigen und durchsichtigen Penrose-Dreiecken aus Plexiglas bepflanzt. Das Online-Magazin Yanko Design schreibt dazu: „Was Sie sehen, ist etwa Innovatives, das auf humorvolle Weise mit dem Thema „unmögliche Architektur um Architektur zu ermöglichen“ umgeht. Diese künstliche Landschaft feiert Innovation und die Überwindung des Unmöglichen.“

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Lieblingskunst

Neo Rauch auf Bötzow

„Sie sehen mich heute hier mit meinem Lieblingskünstler und meiner Lieblingskunst“, eröffnete Prof. Hans Georg Näder, Ottobock Chef und engagierter Kunstsammler bei der Vernissage der Neo-Rauch-Ausstellung am 10. September 2015 im Atelierhaus auf Bötzow. Wie immer, wenn hier zur Vernissage geladen wird, war das Publikum bunt gemischt. Vor den etwa 160 Gästen – unter ihnen zahlreiche prominente Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Kultur sagte Näder, dass er sein erstes Werk von Neo Rauch erst vor fünf Jahren erworben habe. Mittlerweile erlaubt seine Sammlung einen Überblick über das Schaffen von Neo Rauch. Und dies ist nun bis April 2016 im Atelierhaus auf Bötzow zu besuchen.

Rosa Loy und Neo Rauch
Rosa Loy und Neo Rauch
SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann mit seiner Tochter
SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann mit seiner Tochter
Eva und Adele
Eva und Adele
Thomas Krüger - Bundeszentrale für politische Bildung mit Begleitung
Thomas Krüger - Bundeszentrale für politische Bildung mit Begleitung

„Neo Rauch, das ist etwas Einmaliges – ganz großes Kino“, so Näder. Wann immer er Zeit habe, setze er sich in seiner Kunsthalle HGN in Duderstadt mit einer guten Zigarre und einer Flasche Rotwein vor „Die Fuhre“, eines der großformatigen Gemälde. Der Galerist „Judy“ Gerd Harry Lybke, der mit seiner Galerie EIGEN + ART Neo Rauch vertritt, sieht das ähnlich.

In der Wochenzeitung DIE ZEIT wurde er einmal gefragt, was seiner Meinung nach in hundert Jahren mehr wert sei: Schloss Babelsberg oder ein Neo Rauch. „Das Bild von Neo Rauch (...) Ein Neo Rauch ist was für die Ewigkeit“. Auf Bötzow sagte er nur: „Nehmt euch die Zeit und guckt euch die Werke wirklich an.“ Das taten die Gäste mit großer Begeisterung.

Judy Lybke mit dem Neo Rauch Katalog aus der Special Edition Bötzow Berlin
Judy Lybke mit dem Neo Rauch Katalog aus der Special Edition Bötzow Berlin
Gregor Scholl und Tim Raue ließen sich von Neo Rauchs Kunstwerken für ihre Kreationen inspirieren
Gregor Scholl und Tim Raue ließen sich von Neo Rauchs Kunstwerken für ihre Kreationen inspirieren
Cocktail „Der neue Rauch“
Cocktail „Der neue Rauch“
Forelle blau
Forelle blau

Was sie sahen, hat etwas Magisches: Neo Rauch arbeitet mit kontrastierenden Sinn- und Bildelementen, mit bewusst logischen Brüchen, mit Verbindungen aus wirklichkeitsnahen Motiven und fabelhafter Imagination. Sternekoch Tim Raue ließ sich im La Soupe Populaire durch den „magischen Realismus“ von Neo Rauch zu seiner jüngsten Kreation inspirieren: vier Gänge, die ganz anders klangen, als sie aussahen – und noch viel besser schmeckten, als man es ohnehin erwarten durfte: Forelle blau als Sashimi, dann Helgoländer Hummer mit Butter, Karotte und Passionsfrucht, als dritten Gang Schweinshaxe mit Kraut & Senf und schließlich Pfirsich melba, der sich als rote Grütze entpuppte. Auch Gregor Scholl aus dem Le Croco Bleu war kreativ. Er stellte seinen Cocktail „Der neue Rauch“ vor – eine Gin-Lemongras-Infusion mit frischem Apfelsaft, Mandelsirup, frischer Zitrone, frischem Ingwer und Crème de Mure. Dazu gab es ein cremiges Schokoladen-Bananen-Brot.

 

Die Ausstellung läuft vom 11. Sept 2015 bis zum 3. April 2016.

Am Samstag den 5. März 2016 ist die Ausstellung geschlossen.

Öffnungszeiten: Do-Sa 15–17.30 Uhr und So 11–18 Uhr.

Der Eintritt ist frei.

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Impressum 
 

Impressum

Website Betreiber
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Prenzlauer Allee 242, 10405 Berlin
Sitz in Berlin | AG Charlottenburg HRA 45562 B
PhG: Bötzow Berlin Verwaltungs GmbH
Sitz in Berlin | AG Charlottenburg HRB 135161 B
Geschäftsführer: Prof. Hans Georg Näder

T:     +49.(0)30. 206 03 98-80
F:     +49.(0)30. 206 03 98-79

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